Anleitung zum Räuchern

Anleitung zum Räuchern für Jedermann 

Anleitung zum Räuchern:

 

Wenn Sie räuchern lassen Sie sich Zeit & ziehen Sie sich von der Hektik des Alltags zurück. Schaffen Sie sich eine schöne Atmosphäre z.B. mit sanfter Musik & Kerzenschein.

 

Räuchern in der Duftlampe:

 

Jeder kennt die kleinen Duftlampen mit der Schale für das Wasser mit ätherischen Ölen und dem Stövchen mit Teelicht für darunter – doch dieses Gefäß lässt sich noch vielfach besser einsetzen, insbesondere wenn sie die ätherischen (zumeist künstlichen) Öle nicht so gut vertragen können.

 

Legen sie die naturreinen Kräuter/ Harze/ Hölzer oder Mischungen ins obere Gefäß (ohne Wasser!) und stellen sie dann auch das Teelicht wieder ins Stövchen darunter. Es dauert ein wenig bis sich der Duft so richtig im Raum verteilt, aber hierbei haben sie den Vorteil, dass es ein besonders feiner Duft ist und das sie die Kräuter bis zu 5 Teelichter lang (je nach Mischung) gebrauchen können.

 

Zum Reinigen (insbesondere bei Harzen) leicht anwärmen und mit einem Messer aus dem Gefäß „kratzen“.

 

Räuchern auf dem Sieb:

 

Dazu verwendet man eine Duftlampe, bei der die Schale abzunehmen geht. Statt der Schale für das ätherische Öl legt man ein spezielles Sieb aus Edelstahl auf das Stövchen. Legen sie ca. einen Teelöffel der Räuchermischung ohne weitere Zusätze direkt in das Sieb und dort räuchert es sanft über der Flamme der Kerze. Für das Räuchern auf einem Sieb eignen sich vor allem Räuchermischungen, die Kräuter saugen sich mit dem durch die Hitze verflüssigten Harz voll. So entsteht eine wahre Duftgemeinschaft, die je nach Abstand des Siebes zur Kerze über Stunden seinen angenehmen Geruch verströmt. Es entwickelt sich ein feiner ätherischer Duft. Da die Pflanzenteile nicht so schnell verbrennen, ist die Rauchbildung eher gering.

Zum Reinigen halten Sie das Sieb mit einer Zange (es wird sehr heiß) direkt über die Flamme einer Kerze und brennen die Harzrückstände von beiden Seiten ab, Vorsicht, das Harz fängt oft an zu brennen. Danach mit einer Bürste die verbrannten Reste entfernen. Entstandener Ruß kann mit Seifenlauge abgewaschen werden.

 

Räuchern mit Kohle (Ritualräucherung):

 

Um zu räuchern benötigen Sie als erstes ein feuerfestes Gefäß aus Metall, Stein, Ton, benutzen Sie vielleicht eine feuerfeste Unterlage, weil z.B. Metall, Messing sehr stark die Wärme leiten kann & achten Sie darauf, dass Sie sich nicht verbrennen!

 

In das Gefäß füllen Sie Sand hinein (zur Not kann es auch normaler Vogelsand sein), um die Hitze nach unten etwas zu dämmen. Wenn der Sand eingefüllt ist braucht man eine Räucherkohletablette & zündet sie am besten mit einer Kerze an. Anfänger sollten vielleicht eine Räucherzange zur Hand nehmen und damit die Kohletablette fest halten.

 

Die Kohle zündet man am Rand an und schon glüht die Kohle von alleine durch. Nicht erschrecken wenn die Räucherkohle zischt & funkt, dass ist weil sie mit Salpeter durchzogen ist, damit sie schneller durchglüht, nun legt man die Räuchertablette in das Gefäß auf den Sand. Jetzt müssen Sie nur noch warten bis die Kohle richtig glühend ist. Für Ungeduldige die nicht lange warten wollen können mit einer Feder fächern und den Vorgang noch beschleunigen.

 

Wenn die Kohle richtig durch glüht, das heißt ein weißer Ascheüberzug hat sich gebildet, nun ist der richtige Moment gekommen, dass man das Räucherwerk z.B. Harz, Kräuter, Hölzer oder Mischungen usw. auf die Kohletablette drauf tun kann. Vielfach ist es angeraten ein wenig Sand auf die Kohle zu streuen, damit die feinen Kräuter nicht zu schnell verbrennen. Sobald sich Rückstände auf der Kohle gebildet haben, sollten Sie diese vorsichtig mit der Löffelspitze entfernen. Legen Sie erst dann Räucherwerk wieder nach.

 

Bei der Dosierung beginnt man zuerst vorsichtig mit einem kleinen Löffel od. Messerspitze und legt später bei Bedarf etwas nach. Der Rauch sollte nicht direkt inhaliert werden, man lässt ihn in Ruhe aufsteigen. Viele Räucherstoffe riechen zuerst etwas unangenehm oder beißend, sie entfalten erst nach einiger Zeit ihren eigentlichen Duft im Raum. Ein schneller Wechsel von Räucherwerk mit gegensätzlicher Wirkung sollte vermieden werden. Durch die Glut wird die Pflanzenseele freigesetzt & Ihre Lichtenergie die durch die Sonne angesammelt wurde, geht auf uns über. Man fühlt sich nach einer Räucherung einfach gut, denn Räucherwerk ist ebenso wie ätherische Öle die ganzheitlich auf uns einwirken.

 

Vielleicht versuchen sie auch mal die Kräuter, Hölzer und Räuchermischungen unmittelbar vor dem Räuchern noch zu mörsern. Dadurch verbrennt das Räucherwerk besser auf der Kohle und der Duft wird noch feiner und reiner.

 

Nach einer Räucherung sollte man die Fenster öffnen, damit Ihre Wünsche und Hoffnungen in höhere Sphären gelangen können, sowiealles Negative abzieht wie es auch bei der Wohnungsreinigung der Fall ist.

 

Ich wünschen Ihnen eine entspannende mystische Räucherung!

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